Online-Unterricht

In unserem Unterricht gehe ich auf deinen Musikgeschmack ein. Wenn du ein Stück aus den Charts lernen möchtest oder andere Liederwünsche hast, schauen wir uns das gemeinsam an. Wir greifen beim Gitarrenunterricht auch auf das Internet zurück. Gerade aktuelle Musik findet man ohne weiteres online.

Der Online-Unterricht ermöglicht außerdem eine flexible Unterrichtsgestaltung. Der Unterricht per Videoübertragung ist zum Beispiel dann hilfreich, wenn es darum geht, einen Ausweichtermin zu finden.

Köln ist eine große Stadt und die Wege können manchmal recht weit sein, die Fahrten länger dauern. In manchen Situationen ist daher Online-Unterricht sehr praktisch und für einige sogar dauerhaft denkbar. Trotzdem hat es sich als günstig erwiesen, zunächst einen festen Termin zu vereinbaren. Die Möglichkeit, Stunden online zu machen oder nachzuholen, sollte nicht dazu führen, dass in jeder Woche eine neue Uhrzeit zu beachten ist.

Ein Smartphone, Tablet oder PC und eine Internetverbindung reichen aus, um in den Genuss des Online-Unterrichts zu kommen. Ich habe erstklassiges Equipment für den Videounterricht und kann dich beraten, wenn es um technische Fragen rund um die Videoübertragung und die Soundqualität geht. Ich bin darauf eingerichtet, Musikdateien und Dokumente schnell und einfach per E-Mail oder Messanger mit dir zu teilen.

Für Jugendliche und junge Erwachsene, die mit der Technik vertraut sind, stellt der Online-Unterricht eine gute Alternative zum Unterricht vor Ort dar. Aber auch ältere Schüler machen von diesem Angebot gerne Gebrauch, wenn der Weg zum Unterricht kurzfristig doch nicht zu schaffen ist  oder man mit einer Erkältung lieber zuhause bleibt. Besonders in Zeiten von COVID-19 liegt der Nutzen von Online-Unterricht auf der Hand.

Technik-ABC

Viele Schüler fragen mich, ob sie mit Fußbänkchen spielen sollen, ob mit Plektrum oder mit den Fingern usw. Im Folgenden habe ich ein paar Tipps aufgelistet, die Euch helfen, Eure Technik zu verbessern. Vor allem geht es darum, ab und zu mal innezuhalten und genau zu beobachten.

Haltung: Fühlt sich Deine Körperhaltung natürlich an? Hast Du eine gesunde Körperspannung oder bist Du schlapp oder verkrampft? Gibt es noch ein paar Dinge aus dem Unterricht, die Du ausprobieren kannst?

Kraft: Nicht zu viel! Überprüfe nach den ersten Wochen, ob Du auch mit weniger Druck einen Ton erzeugen kannst.
Wiederholen: Wiederhole schwierige Stellen immer auch ein paarmal übertrieben langsam. So speicherst Du die Bewegung genauer, „in einer höheren Auflösung“, ab.

Spüren: Spüre Deinen Körper beim Spielen. Welcher Muskel ist angespannt? Welcher ist locker?
Ausprobieren: Spiele eine Melodie mal anders – konzentriere Dich auf einen bestimmten Finger, oder versuche eine bestimmte Haltung beizubehalten, auch wenn Du es zunächst ein bisschen unnatürlich findest.

Hören (Tonproduktion): Wie klingt Dein Instrument? Das, was Du hörst, ist Dein Ton! Gefällt er Dir? Wie beeinflussen Haltung, Anspannung und Entspannung Deinen Ton?

zum Thema üben

Ich gehe beim Gitarrenunterricht immer auf Deine Wünsche und Deinen Geschmack ein. Damit unterstütze ich hoffentlich Deine Motivation weiterzukommen. Trotzdem kann man es nicht oft genug sagen: Das Üben ist sehr wichtig, wenn es dein Ziel ist, gut voranzukommen. Wenn du oft keine Lust zum Üben hast, dann mangelt es dir vielleicht an der richtigen Motivation.

Hier ist ein Denkanstoß für dich: Eine schöne Melodie oder einen fetzigen Rhythmus zu lernen, ist ein gutes Gefühl. Gitarrespielen macht Spaß – ja klar! Aber ist es damit schon getan? Bevor wir die Musik einfach genießen können und eventuell sogar etwas vorspielen, müssen wir bestimmte Bewegungsabläufe einüben, um den erwünschten Klang oder einen bestimmten Rhythmus zu spielen.

Wenn eine Melodie oder ein Akkord regelmäßig geübt wird, entwickelt sich die dafür notwendige Muskulatur und die entsprechenden Informationen werden in unserem Nervensystem abgespeichert. Wir wollen diese Bewegungsabläufe nicht einfach nur lernen, sondern das Geübte auch „flüssig“ beherrschen und damit musizieren können. Deshalb ist regelmäßige Übung sehr wichtig. Um es auf den Punkt zu bringen: Je regelmäßiger Du übst und je mehr Geduld Du beim Üben hast, desto besser kommst Du voran! Und wenn du vorankommst, ist der Spaß auch garantiert! 🙂

Was bedeutet das im Detail? Ein paar Tipps zum Üben: Eine schwierige Stelle in einem Lied oder einen Akkordwechsel solltest du mehrmals wiederholen. Mal schneller, mal langsamer. Wenn du bei einer schwierigen Stelle steckenbleibst, solltest du etwa eine bis drei Minuten dortbleiben. Du kannst dir also einfach vornehmen, die Stelle fünfmal, zehnmal oder zwanzigmal zu spielen und dabei mitzählen. Missglückte Versuche zählen nicht. 😉 Also: Immer schön langsam!

 

Motivation

Du hast das Gefühl, dass du nicht weiterkommst? Dann fehlt dir entweder die richtige Motivation oder du schaffst es einfach nicht, das Gitarrespielen so in deinen Alltag zu integrieren, dass du ohne Stress und Zeitdruck dein Spielen und Üben genießen kannst.

Wenn dir die Motivation fehlt, solltest du deinem Lehrer vielleicht genauer sagen, was dir am Gitarrespielen Spaß macht oder was du gerne lernen würdest. Die Motivation, dein Instrument zu üben oder mehr zu spielen, kann auch aus einer ganz anderen Richtung kommen: Geh doch mal zu einem Konzert  oder hör nochmal deine Lieblingsalben von vor fünf Jahren an! Welche Musik hören deine Freunde zurzeit?

Der andere Motivationskiller ist das Steckenbleiben aufgrund von Zeitmangel. Wenn du monatelang nicht zum Üben kommst, machst du nur langsam Fortschritte. Dann ist es gut, eine längere Unterrichtseinheit zu buchen, damit wir beim Unterricht zusammen mehr schaffen und üben können. Darüber hinaus ist es aber wichtig, dass du die Gitarre in deinen Alltag integrierst und mindestens dreimal die Woche übst. Denn ohne regelmäßige Übung entwickelt sich die entsprechende Muskulatur nicht und du wirst vieles als zu schwer empfinden. LINK ZUM ÜBEN-TEXT.

Wenn du immer zu viel zu tun hast, dann stell dir doch mal die Frage, was dir im Leben wichtig ist. Musik an sich hat keinen messbaren Wert – und trotzdem ist sie eine der schönsten Erfahrungen, die wir als Menschen machen können ...

Gitarre lernen ohne Noten

Natürlich kann man Gitarre auch ohne Noten lernen. Es gibt inzwischen eine große Menge an Gitarrenbüchern mit Tabulatur und Griffdiagrammen, die vor allem in die Pop-/Rockrichtung gehen. Bei der Tabulatur gibt es keine richtigen Noten, sondern Zahlen, die uns sagen, wo wir auf dem Griffbrett greifen sollen. Schau dir doch mal kurz diese Videos von mir an.

Bei der Klassik gibt es wenig Literatur mit Tabulaturschrift. Denn die Tonbildung und Ausführung sind bei der Klassik nicht so sehr dem Spieler überlassen, weshalb es außer den gewöhnlichen Noten noch viele weitere Anmerkungen und Hinweise im Notentext gibt. Im Tabulatur-Notentext, der ja ohnehin schon aus Zahlen besteht, sind diese weiteren Hinweise (Fingersätze der rechten und linken Hand, Hinweise zu Spieltechnik und Bindungen, genaue rhythmische Notation) aber sehr schwer zu lesen. Deshalb sollte man für die klassische Gitarre schon echte Noten lesen.

Was brauche ich noch für den Gitarrenunterricht (Konzertgitarre)

Für den klassischen Unterricht benötigst du außer der Gitarre noch das folgende Zubehör:

  • Fußbänkchen (oder Gitarrenstütze)
  • Notenständer
  • Ein Lehrbuch (das Buch suchen wir aus, sobald wir uns kennengelernt haben)

Instrumente ausleihen

Du hast noch keine Gitarre und möchtest loslegen?

Für die Probestunde kannst du dir eine Gitarre bei mir ausleihen. Wenn du sicher bist, dass Du weitermachen möchtest, können wir über den Kauf eines Instrumentes reden. Zum Glück gibt es in Köln eine ganze Menge Musikläden, in denen du dich umschauen kannst. Ich berate dich gerne beim Kauf einer Gitarre. Gegen eine monatliche Gebühr kannst du dir auch für einen längeren Zeitraum eine Gitarre bei mir ausleihen.

 

Klassische Gitarre

Die Klassische Gitarre oder Konzertgitarre mit Nylonsaiten hat einen tragenden, weichen Klang. Sie wird hauptsächlich in der Klassik gespielt.

Mit Klassik bezeichnet man üblicherweise ältere Musiktraditionen, die der europäischen Kunstmusik (ca. 1730–1920) zuzuordnen sind, etwa die Wiener Klassik oder die Romantik.

Um die Klassische Gitarre gut zu spielen, brauchen Musiker Fantasie und Gefühl, aber auch eine gute Spielhaltung.

Mit der Klassischen Gitarre kann man auch andere Musik spielen, zum Beispiel Jazz und Blues. Auch Rock- und Poplieder kann man mit ihr begleiten.

Eine ganz prominente Rolle spielt die klassische Gitarre im Flamenco. Eine Flamencogitarre sieht ungefähr aus wie eine klassische, ist aber anders gebaut und klingt durchsetzungsfähiger und härter. Auch die Spieltechniken der beiden Musiktraditionen sind sehr unterschiedlich.

E-Gitarre

Die Elektrische Gitarre (E-Gitarre) gehört zu den bekanntesten Musikinstrumenten der Welt und prägt die Popkultur seit etwa den 1960er Jahren sehr stark. Die erste Elektrische Gitarre wurde um 1930 entwickelt, weil die akustischen Gitarren in der aufkommenden Bigband-Musik nicht mehr gegen die lauten Blasistrumente ankamen.

Daraufhin entstanden sehr schnell verschiedene Gitarrentypen. Zu den bekanntesten zählen die Fender Stratocaster sowie die Gibson Les Paul. Musiker experimentierten mit ganz unterschiedlichen Spielweisen. Viele der berühmtesten Gitarristen haben ihren ganz eigenen Stil entwickelt, und manche von ihnen haben sich selbst das Instrument beigebracht – ohne Unterricht!

Zur E-Gitarre gehört auch die Verstärkertechnik. Denn ohne Verstärkung kommt aus so einer Gitarre kaum ein Ton raus.

Westerngitarre

Die Westerngitarre ist eine akustische Gitarre mit Stahlsaiten. Sie wurde traditionell in der amerikanischen „Folkmusic“ gespielt. Die bekanntesten Westerngitarren hat Christian Frederik Martin (1796-1863) gebaut; sie sind größer und lauter als andere Westerngitarren und wurden deshalb „Dreadnought“ (Fürchtenichts) genannt.

Westerngitarren klingen meist lauter und heller als Klassische Gitarren. Sie sind hervorragende Begleitgitarren und werden in verschiedenen Musikstilen eingesetzt.

Heutzutage sind sie oft in der Rock- und Popmusik zu hören.

Werden (Rock-)Songs akustisch umgesetzt, bezeichnet man das als „unplugged“, was soviel wie „ohne Strom“ bedeutet.

„Fingerstyle“ nennt man eine sehr kunstvolle Art, auf einer Westerngitarre oder anderen akustischen Gitarren zu spielen. Aufwendige Arrangements mit „Wechselbass“, häufig auch Klopfgeräuschen und „Bendings“. Damit lässt sich der Groove einer kompletten Band nachbilden – das ist das Ziel eines guten Fingerstylearrangements.

Rock und Pop

Du hast Bock auf E-Gitarre und willst rocken? Du stehst auf krasse Verzerrer und wabernde Gitarreneffekte? Dann kümmern wir uns um einen fetten Sound! Alles, was du für einen guten, rockigen Gitarrensound brauchst, ist eine E-Gitarre und ein Verstärker.

So richtig Spaß macht es dann, wenn du die Basics gut lernst. Und das sind: Rhythmusgefühl, Akkorde, Pentatonische Tonleitern, Powerchords und Riffs (Video mit Beispielen. Gibt’s aber noch nicht ). Wenn du diese Basics konzentriert und regelmäßig übst, kommst du schnell an den Punkt, an dem du deine Gefühle mit der Musik ausdrücken kannst. Dann macht das Gitarrespielen richtig Spaß! Um dich bei deinem Weg zu unterstützen, gebe ich dir zum Beispiel Fingerübungen, mit denen du dich warmspielen solltest.

Der Sound einer Gitarre kann Emotionen erzeugen. Und für einen guten Sound ist ein gutes Instrument wichtig. Eine E-Gitarre findest du in jedem Musikgeschäft. In kleinen Geschäften ist die Beratung oft besser, aber die größte Auswahl gibt es natürlich in großen Läden. Als Gitarrenschüler in Köln hast du Glück, denn hier findest du viele verschiedene Musikgeschäfte. Google das doch einfach mal!

Gute E-Gitarren sind aus gutem Holz gebaut und mit der besten Elektronik bestückt. Sie kosten um die 1000 Euro. Als Anfänger musst du aber nicht so viel Geld ausgeben, ein günstigeres Instrument reicht vollkommen. Als Orientierung nenne ich dir einen Preis zwischen 200 und 600 Euro. Such vor allem ein Instrument, das dir gefällt. Wenn es sich in deiner Hand gut anfühlt und auch noch gut klingt, kannst du zuschlagen. Gerne kann ich dich auch beim Instrumentenkauf in Köln und Umgebung beraten. Falls du unter 12 Jahre alt bist, könnte übrigens eine Kindergitarre besser sein.

Abgesehen vom Instrument ist es für den Gitarrenunterricht sehr wichtig, ab und zu mal einen neuen Satz Saiten aufzuziehen –mindestens einmal im Jahr, besser öfter. Denn: Die Saiten werden auch älter, auch wenn du sie gar nicht oft spielst. Sie klingen dann schlapp und langweilig.

Konzertgitarre / Akustische Gitarre

Nichts ist so direkt wie der Klang einer akustischen Gitarre. Wenn du die Saiten mit deinen Fingern zum Schwingen bringst, erreichen die Klangwellen deine Ohren ohne Filter, ohne Kabel und ohne Lautsprecher. Deshalb gibt es auch nichts Entspannenderes, als gemütlich auf der Gitarre zu spielen, an einem klassischen Stück zu üben, oder ein paar Griffe zu wechseln. Wenn du im Sommer durch den Kölner Grüngürtel spazierst, wirst du deshalb immer wieder Leute mit Gitarren sehen, die das schöne Wetter nutzen, um ihre Lieblingssongs zu spielen und zu singen.

Der warme Klang der Gitarre kann einen richtig verzaubern. Wenn du Lust auf diesen akustischen Klang hast, dann ist eine klassische Konzertgitarre oder eine Westerngitarre das Richtige für dich. Die Konzertgitarre mit Nylonsaiten hat einen weichen Klang. Melodien und mehrstimmige Sätze klingen schön voll und setzen sich gut durch. Die Westerngitarre dagegen hat einen sehr hellen, metallischen Ton, ist insgesamt lauter und eignet sich hervorragend für Fingerpicking im Stile von Songwritern wie Bob Dylan, den Beatles oder James Taylor. Auch Riffs und Akkordbegleitung mit der Westerngitarre sind sehr verbreitet. Mehr dazu unter der Rubrik Gitarrentypen.

Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung

Der Jazz ist eine der einflussreichsten Kunstformen des 20. Jahrhunderts. Jeder kann sich etwas unter dem Wort Jazz vorstellen und die meisten kennen MusikerInnen wie Billie Holiday, Charlie Parker oder Miles Davis. Auch die vielen Szenen amerikanischer Filme, in denen Jazzmusik, häufig klischeehaft, eine Atmosphäre unterstreichen oder eine Figur näher beschreiben soll, haben sich bei uns eingebrannt. Jazz wird da häufig mit Erotik, mit Lebensfreude und Leidenschaft, mit Einsamkeit – Saxophonist in einer dunklen, nebligen Gasse – oder in schmucken Hotelszenen mit der gehobenen Gesellschaft assoziiert.

Die wenigsten aber wissen, dass Jazz sich seit den 1950er Jahren stark weiterentwickelt hat. Jazz ist eine Kunstform, die sich ständig ändert und die andere Musiktraditionen integriert und beeinflusst. Ihre Protagonisten haben auf ihrem Instrument und in ihrem jeweils eigenen Idiom, ihrer eigenen „Sprache“ oder Ausdrucksweise, eine fast unerreichbare Meisterschaft, genau wie die klassischen Musiker. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich der zeitgenössische Jazz in eine rhythmisch und harmonisch komplexere oder abstraktere Richtung bewegt. Künstler scheinen nicht nur einen eigenen Stil zu finden, mit dem sie sich in mehr oder weniger bekannten Gewässern bewegen, sie entwickeln gleich komplette Systeme des Komponierens und Improvisierens. Das hat mit der Neuen Musik und der Freien Improvisation häufig mehr zu tun als mit Dixie, Blues oder Broadwaystücken, den eigentlichen Quellen des traditionellen Jazz. Auch in Köln gibt es viele innovative, erstklassige Jazzmusiker und sogar eine Art „Köln-Sound“.

Du möchtest Jazz- oder Pop-Musik studieren? Ich bereite Schüler für ein Musikstudium und die Aufnahmeprüfung, die sie dafür bestehen müssen, vor. Den Unterricht mit motivierten Schülern finde ich besonders inspirierend. Wenn du Jazz studieren willst, musst du dich mit den Einzelheiten der Aufnahmeprüfungen an den Musikhochschulen befassen. Denn die sind unterschiedlich. Es läuft aber meistens darauf hinaus, innerhalb von maximal 20 Minuten drei Stücke verschiedener Tempi bzw. unterschiedlicher Stile aus dem Jazz vorzuspielen. Natürlich muss dabei improvisiert werden. Eine Band wird eigentlich immer von der Hochschule gestellt. Manchmal wird getestet, ob du über dir unbekannte Akkorde nach Gehör improvisieren kannst. An der Kölner Hochschule musst du manchmal eine Transkription vorbereiten.* Natürlich helfe ich dir gerne dabei, ein Programm für die Prüfung vorzubereiten.

*Ich kann leider nicht für Vollständigkeit und Aktualität garantieren. Wenn du es genau wissen willst, kontaktiere die jeweilige Hochschule bzw. informiere dich auf deren Website!

Jazz

In unserem Unterricht geht es anfangs vor allem darum herauszufinden, welche Art von Jazz du erlernen möchtest. Was gefällt dir, was interessiert dich am meisten? Das können der Bossa Nova eines Joao Gilberto sein, ein Album von Wes Montgomery oder Tunes von Pat Metheney. Sobald wir das Richtige für dich gefunden haben, verfolgen wir diesen roten Faden weiter und erkunden die verschiedenen Themen der Jazzgitarre: Harmonik, Rhythmik, Tonleitern, Fingersätze, Licks und verschiedene0 Stile – auf nichts davon kann man wirklich verzichten und wir werden im Unterricht immer wieder darauf stoßen.
Deshalb ist es wichtig, auf Kurs zu bleiben, zu Themen und Fragen zurückzukehren und sie zu wiederholen. Gelerntes, das sich richtig setzen kann, wird dich für den Rest deines Lebens begleiten und dich beim Spielen, Improvisieren und beim Schreiben von Songs, Riffs oder Gitarrenmelodien unterstützen. Theorie, die du sicher anwenden kannst, sowie motorisches Können helfen dir wiederum, dabei neue Inhalte zu lernen.

Den Theorieanteil gestalte ich normalerweise so schlank wie möglich. Aber um ein paar Grundlagen kommst du nicht herum. Denn Jazz zu spielen bedeutet nicht nur, ein paar Jazzakkorde und gute Bebop-Lines auswendig zu lernen (und das ist auch schon was!). Es bedeutet auch zu wissen, mit welchem Tonmaterial du in einer bestimmten Situation improvisieren kannst. Mir ist es deshalb wichtig, dir eine gute Grundlage zu vermitteln.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Themen:

  • Jazzblues
  • Tonleitern
  • Arpeggios der Vierklänge

1.Grundlegende Harmonielehre:

  • C-Dur-Tonleiter
  • Vierklänge auf den Stufen der Tonleiter
  • Was sind Tonarten?
  • II-V-I-Kadenzen und andere Akkordprogressionen
  • Jazzakkorde mit Optionstönen (z. B. A7 #9#5)

Musikunterricht an Grundschulen

Ich biete Musikunterricht an Grundschulen an. Anfragen bitte über das Kontaktformular.

In meiner langjährigen Tätigkeit als Gitarrenlehrer in der Schweiz, in Köln und Umgebung sowie in Erkelenz und Kaarst habe ich mit Schülern aller Altersstufen gearbeitet. Dabei konnte ich auch Erfahrungen im Musikunterricht an Grundschulen sammeln. Bei Gruppenunterricht ist es für mich grundsätzlich wichtig, ein gutes Lerntempo zu finden und alle Teilnehmer so stark wie möglich zu integrieren. Die Unterrichtsliteratur ist da glücklicherweise sehr vielseitig.

Bei den Grundschulen kommt hinzu, dass die Form des Unterrichts (als Kurs in den Randzeiten des normalen Schulunterrichts) die Bereitschaft, konzentriert zu lernen, nicht bei allen Kindern fördert. Deswegen dürfen die Erwartungen an einen solchen Kurs nicht zu hoch sein. Das Augenmerk muss auf die Präsentation einfacher Lieder mit oder ohne Text gelegt werden. Die Kinder lernen dann so unkompliziert wie möglich eine Begleitung, einfachste Akkorde oder eine Melodie. Mit den Kindern Notenkenntnisse zu erarbeiten, kann sich manchmal als ein zu ambitioniertes Ziel herausstellen. Die Tabulaturschrift ist die bessere Wahl, wenn es darum geht,gemeinsam zu spielen. Aber es kommt, wie immer, auf die konkrete Situation an.