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In welche Richtung willst du gehen? Rock? Barock? Jazz?

Wir beginnen da wo dein Interesse liegt!

Rock und Pop

Du hast Bock auf E-Gitarre und willst rocken? Du stehst auf krasse Verzerrer und wabernde Gitarreneffekte? Dann kümmern wir uns um einen fetten Sound! Alles, was du für einen guten, rockigen Gitarrensound brauchst, ist eine E-Gitarre und ein Verstärker.

So richtig Spaß macht es dann, wenn du die Basics gut lernst. Und das sind: Rhythmusgefühl, Akkorde, Pentatonische Tonleitern, Powerchords und Riffs (Video mit Beispielen. Gibt’s aber noch nicht ). Wenn du diese Basics konzentriert und regelmäßig übst, kommst du schnell an den Punkt, an dem du deine Gefühle mit der Musik ausdrücken kannst. Dann macht das Gitarrespielen richtig Spaß! Um dich bei deinem Weg zu unterstützen, gebe ich dir zum Beispiel Fingerübungen, mit denen du dich warmspielen solltest.

Der Sound einer Gitarre kann Emotionen erzeugen. Und für einen guten Sound ist ein gutes Instrument wichtig. Eine E-Gitarre findest du in jedem Musikgeschäft. In kleinen Geschäften ist die Beratung oft besser, aber die größte Auswahl gibt es natürlich in großen Läden. Als Gitarrenschüler in Köln hast du Glück, denn hier findest du viele verschiedene Musikgeschäfte. Google das doch einfach mal!

Gute E-Gitarren sind aus gutem Holz gebaut und mit der besten Elektronik bestückt. Sie kosten um die 1000 Euro. Als Anfänger musst du aber nicht so viel Geld ausgeben, ein günstigeres Instrument reicht vollkommen. Als Orientierung nenne ich dir einen Preis zwischen 200 und 600 Euro. Such vor allem ein Instrument, das dir gefällt. Wenn es sich in deiner Hand gut anfühlt und auch noch gut klingt, kannst du zuschlagen. Gerne kann ich dich auch beim Instrumentenkauf in Köln und Umgebung beraten. Falls du unter 12 Jahre alt bist, könnte übrigens eine Kindergitarre besser sein.

Abgesehen vom Instrument ist es für den Gitarrenunterricht sehr wichtig, ab und zu mal einen neuen Satz Saiten aufzuziehen –mindestens einmal im Jahr, besser öfter. Denn: Die Saiten werden auch älter, auch wenn du sie gar nicht oft spielst. Sie klingen dann schlapp und langweilig.

Konzertgitarre / Akustische Gitarre

Nichts ist so direkt wie der Klang einer akustischen Gitarre. Wenn du die Saiten mit deinen Fingern zum Schwingen bringst, erreichen die Klangwellen deine Ohren ohne Filter, ohne Kabel und ohne Lautsprecher. Deshalb gibt es auch nichts Entspannenderes, als gemütlich auf der Gitarre zu spielen, an einem klassischen Stück zu üben, oder ein paar Griffe zu wechseln. Wenn du im Sommer durch den Kölner Grüngürtel spazierst, wirst du deshalb immer wieder Leute mit Gitarren sehen, die das schöne Wetter nutzen, um ihre Lieblingssongs zu spielen und zu singen.

Der warme Klang der Gitarre kann einen richtig verzaubern. Wenn du Lust auf diesen akustischen Klang hast, dann ist eine klassische Konzertgitarre oder eine Westerngitarre das Richtige für dich. Die Konzertgitarre mit Nylonsaiten hat einen weichen Klang. Melodien und mehrstimmige Sätze klingen schön voll und setzen sich gut durch. Die Westerngitarre dagegen hat einen sehr hellen, metallischen Ton, ist insgesamt lauter und eignet sich hervorragend für Fingerpicking im Stile von Songwritern wie Bob Dylan, den Beatles oder James Taylor. Auch Riffs und Akkordbegleitung mit der Westerngitarre sind sehr verbreitet. Mehr dazu unter der Rubrik Gitarrentypen.

Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung

Der Jazz ist eine der einflussreichsten Kunstformen des 20. Jahrhunderts. Jeder kann sich etwas unter dem Wort Jazz vorstellen und die meisten kennen MusikerInnen wie Billie Holiday, Charlie Parker oder Miles Davis. Auch die vielen Szenen amerikanischer Filme, in denen Jazzmusik, häufig klischeehaft, eine Atmosphäre unterstreichen oder eine Figur näher beschreiben soll, haben sich bei uns eingebrannt. Jazz wird da häufig mit Erotik, mit Lebensfreude und Leidenschaft, mit Einsamkeit – Saxophonist in einer dunklen, nebligen Gasse – oder in schmucken Hotelszenen mit der gehobenen Gesellschaft assoziiert.

Die wenigsten aber wissen, dass Jazz sich seit den 1950er Jahren stark weiterentwickelt hat. Jazz ist eine Kunstform, die sich ständig ändert und die andere Musiktraditionen integriert und beeinflusst. Ihre Protagonisten haben auf ihrem Instrument und in ihrem jeweils eigenen Idiom, ihrer eigenen „Sprache“ oder Ausdrucksweise, eine fast unerreichbare Meisterschaft, genau wie die klassischen Musiker. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich der zeitgenössische Jazz in eine rhythmisch und harmonisch komplexere oder abstraktere Richtung bewegt. Künstler scheinen nicht nur einen eigenen Stil zu finden, mit dem sie sich in mehr oder weniger bekannten Gewässern bewegen, sie entwickeln gleich komplette Systeme des Komponierens und Improvisierens. Das hat mit der Neuen Musik und der Freien Improvisation häufig mehr zu tun als mit Dixie, Blues oder Broadwaystücken, den eigentlichen Quellen des traditionellen Jazz. Auch in Köln gibt es viele innovative, erstklassige Jazzmusiker und sogar eine Art „Köln-Sound“.

Du möchtest Jazz- oder Pop-Musik studieren? Ich bereite Schüler für ein Musikstudium und die Aufnahmeprüfung, die sie dafür bestehen müssen, vor. Den Unterricht mit motivierten Schülern finde ich besonders inspirierend. Wenn du Jazz studieren willst, musst du dich mit den Einzelheiten der Aufnahmeprüfungen an den Musikhochschulen befassen. Denn die sind unterschiedlich. Es läuft aber meistens darauf hinaus, innerhalb von maximal 20 Minuten drei Stücke verschiedener Tempi bzw. unterschiedlicher Stile aus dem Jazz vorzuspielen. Natürlich muss dabei improvisiert werden. Eine Band wird eigentlich immer von der Hochschule gestellt. Manchmal wird getestet, ob du über dir unbekannte Akkorde nach Gehör improvisieren kannst. An der Kölner Hochschule musst du manchmal eine Transkription vorbereiten.* Natürlich helfe ich dir gerne dabei, ein Programm für die Prüfung vorzubereiten.

*Ich kann leider nicht für Vollständigkeit und Aktualität garantieren. Wenn du es genau wissen willst, kontaktiere die jeweilige Hochschule bzw. informiere dich auf deren Website!

Jazz

In unserem Unterricht geht es anfangs vor allem darum herauszufinden, welche Art von Jazz du erlernen möchtest. Was gefällt dir, was interessiert dich am meisten? Das können der Bossa Nova eines Joao Gilberto sein, ein Album von Wes Montgomery oder Tunes von Pat Metheney. Sobald wir das Richtige für dich gefunden haben, verfolgen wir diesen roten Faden weiter und erkunden die verschiedenen Themen der Jazzgitarre: Harmonik, Rhythmik, Tonleitern, Fingersätze, Licks und verschiedene0 Stile – auf nichts davon kann man wirklich verzichten und wir werden im Unterricht immer wieder darauf stoßen.
Deshalb ist es wichtig, auf Kurs zu bleiben, zu Themen und Fragen zurückzukehren und sie zu wiederholen. Gelerntes, das sich richtig setzen kann, wird dich für den Rest deines Lebens begleiten und dich beim Spielen, Improvisieren und beim Schreiben von Songs, Riffs oder Gitarrenmelodien unterstützen. Theorie, die du sicher anwenden kannst, sowie motorisches Können helfen dir wiederum, dabei neue Inhalte zu lernen.

Den Theorieanteil gestalte ich normalerweise so schlank wie möglich. Aber um ein paar Grundlagen kommst du nicht herum. Denn Jazz zu spielen bedeutet nicht nur, ein paar Jazzakkorde und gute Bebop-Lines auswendig zu lernen (und das ist auch schon was!). Es bedeutet auch zu wissen, mit welchem Tonmaterial du in einer bestimmten Situation improvisieren kannst. Mir ist es deshalb wichtig, dir eine gute Grundlage zu vermitteln.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Themen:

  • Jazzblues
  • Tonleitern
  • Arpeggios der Vierklänge

1.Grundlegende Harmonielehre:

  • C-Dur-Tonleiter
  • Vierklänge auf den Stufen der Tonleiter
  • Was sind Tonarten?
  • II-V-I-Kadenzen und andere Akkordprogressionen
  • Jazzakkorde mit Optionstönen (z. B. A7 #9#5)

Musikunterricht an Grundschulen

Ich biete Musikunterricht an Grundschulen an. Anfragen bitte über das Kontaktformular.

In meiner langjährigen Tätigkeit als Gitarrenlehrer in der Schweiz, in Köln und Umgebung sowie in Erkelenz und Kaarst habe ich mit Schülern aller Altersstufen gearbeitet. Dabei konnte ich auch Erfahrungen im Musikunterricht an Grundschulen sammeln. Bei Gruppenunterricht ist es für mich grundsätzlich wichtig, ein gutes Lerntempo zu finden und alle Teilnehmer so stark wie möglich zu integrieren. Die Unterrichtsliteratur ist da glücklicherweise sehr vielseitig.

Bei den Grundschulen kommt hinzu, dass die Form des Unterrichts (als Kurs in den Randzeiten des normalen Schulunterrichts) die Bereitschaft, konzentriert zu lernen, nicht bei allen Kindern fördert. Deswegen dürfen die Erwartungen an einen solchen Kurs nicht zu hoch sein. Das Augenmerk muss auf die Präsentation einfacher Lieder mit oder ohne Text gelegt werden. Die Kinder lernen dann so unkompliziert wie möglich eine Begleitung, einfachste Akkorde oder eine Melodie. Mit den Kindern Notenkenntnisse zu erarbeiten, kann sich manchmal als ein zu ambitioniertes Ziel herausstellen. Die Tabulaturschrift ist die bessere Wahl, wenn es darum geht,gemeinsam zu spielen. Aber es kommt, wie immer, auf die konkrete Situation an.